WeTab – Apple iPad Konkurrent flopt

Nur Pech für das WeTab
Nur Pech für das WeTab

Das WeTab war im April dieses Jahres mit reichlich Publicity angekündigt worden und patzte gleich bei der ersten Pressekonferenz, wo nur die Demo-Version des darauf installierten Betriebssystems vorgestellt wurde. Auf der zweiten Pressekonferenz konnte endlich ein funktionierendes WeTab gezeigt werden, welches allerdings nur ein kleiner Kreis von Journalisten sehen durfte.

Amazon-Kunden enttäuscht
Seit Ende September ist das Tablet der Berliner Firma Neofonie nun im Handel erhältlich. Zur Auswahl steht ein Modell mit UMTS-Modem und eines ohne UMTS-Unterstützung. Der Kaufpreis beläuft sich auf 449 Euro bzw. 569 Euro. Die Bewertungen beim Onlinekaufhaus Amazon fallen sehr unterschiedlich aus und die Durchschnittsbewertung liegt bei drei Sternen.

Positive Bewertung nur Fake?
Das Magazin Spiegel hat zudem eine offenbar gefälschte Bewertung aufgedeckt, die offenbar vom WeTab-Erfinder selbst stammt und unter einem falschen Namen veröffentlicht wurde. Die Käufer reagieren teils sehr frustriert über nicht funktionierende Internetverbindungen, dem hohen Gewicht, das GPS nicht einwandfrei läuft und dass der Bildschirm schlecht sei. Eine Multitouch-Bedienung ist bisher nicht möglich, dies soll  aber durch ein Software-Update behoben werden.

Rund 1,25 Kilogramm wiegt das WeTab und ist somit etwa 525 Gramm schwerer als das Apple iPad. Im Vorfeld wurde das Tablet bereits als stärkster iPad-Konkurrent bezeichnet aber nun hat sich das WeTab für Neofonie zu einem PR-Desaster entwickelt. Die Markteinführung folgte offenbar zu schnell und so ist es ja auch kein Wunder, dass das Tablet derart schlecht bewertet wird.

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Über Ringo 846 Artikel
Nach gefühlten 10 Nokia Handys, einem Motorola Milestone, sowie schon 3 verschiedenen Samsung Smartphones, bin ich nun seit 2011 leidenschaftlicher iPhone-Nutzer!

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Foto1: © www.neofonie.de